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Ein herzliches „Ni Hao“ für die neuen Projektteilnehmer

Aus dem Jd-Büro

Fremdsprachenunterricht in Kindergärten, die Schulkleidung oder Technik im Klassenzimmer – Rede und Gegenrede an einem Ort, wo offener Schlagabtausch nicht gerade an der Tagesordnung ist: Jugend debattiert gibt es seit kurzem auch in China. Während der Pilotphase im letzten Jahr reiste die erste Gruppe Deutschlehrer den langen Weg nach Köln, um am Lehrertraining teilzunehmen und sich mit deutschen Kollegen auszutauschen. Im November konnten wir nun die zweite Gruppe aus dem Reich der Mitte begrüßen. Die acht Lehrerinnen verstärken ab sofort die Mulitplikatoren in China, die bereits in vielen Landesteilen Kollegen und Schüler in das Debattieren einführen. An den nunmehr rund 20 Schulen, z.B. in Peking, Shanghai, Chengdu, Guangzhou oder Kunming, hat die Unterrichtsprache Deutsch einen hohen Stellenwert. Auf dem Weg zum begehrten Sprachdiplom erhalten die chinesischen Teilnehmer über die Debatte nun auch Einblick in einen wichtigen Bestandteil demokratischer Kultur.

Die Unterrichtsreihen und Wettbewerbe finden ab sofort in den Schulen statt. Ähnlich wie bei uns werden die besten Debattanten dann im Frühjahr zu einem Siegertraining nach Peking eingeladen, bevor das große Finale folgt.

Jugend debattiert in China wird von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und der Stiftung Mercator, sowie dem Goethe-Institut und lokalen Partnern unterstützt. Die teilnehmenden Schulen gehören zu den 40 Sprachdiplom-Schulen in China, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amts und unter Mitwirkung der Länder gefördert werden.

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