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Jugend debattiert auf der Iberischen Halbinsel

Aus dem Wettbewerb

Im April hat zum sechsten Mal der Landeswettbewerb „Jugend debattiert Iberien“ stattgefunden, an dem 21 Jugendliche aus acht deutschen Schulen aus Spanien und Portugal teilgenommen haben. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10, die das Deutsche Internationale Abitur anstreben, das auch als Hochschulzugangsberechtigung in Spanien und Portugal anerkannt ist.

Austragungsort des diesjährigen Wettbewerbs war die Deutsche Schule Las Palmas de Gran Canaria. Die Themen lauteten: Soll das Bargeld in der EU abgeschafft werden? Sollen Plastikflaschen verboten werden? Soll Videoüberwachung mit Gesichtserkennung ausgeweitet werden? Im Finale überzeugte Normann Mußnig von der Deutschen Schule Bilbao die Jury mit seinen Argumenten und errang damit den Gesamtsieg. Den zweiten Platz belegte Jimena Lozano (DS Madrid), gefolgt von Helena Engels (DS Málaga) und Jan Rossdeutscher (DS Barcelona).

Die Tatsache, dass Debattanten aus vier verschiedenen Schulen im Finale standen, freute Jan Bernert, Coordinador de Jugend debattiert Iberia.  „Das bestätigt uns, dass das Niveau der Debatten von Jahr zu Jahr besser wird.“ Das zeigte sich auch nach den einzelnen Debattenrunden. Ob bei gemeinsamen Ausflügen in die Altstadt oder zum Strand  -  die Wettbewerbsteilnehmer debattierten angeregt weiter, was die Schülerinnen und Schüler als sehr bereichernd empfanden. „Bei Jugend debattiert lernt man, gegenüber Meinungen, die man nicht selbst vertritt, aufgeschlossener zu sein,“ erklärte Finalistin Jimena begeistert. „Ich kann nur jedem empfehlen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.“

 

 

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