Jugend debattiert

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Jugend debattiert-Finale in der Schweiz

  Aus dem Wettbewerb

Am 29. und 30. März hat in der Schweizer Bundeshauptstadt Bern das 6. Nationale Finale Jugend debattiert in der Schweiz stattgefunden – wie immer in drei Sprachen - Deutsch, Französisch und Italienisch - und zwei Altersgruppen. Erstmals wurde das Nationale Finale durch die Organisation „Young Enterprise Switzerland“ (YES) durchgeführt, die im vergangenen Jahr die Trägerschaft für Jugend debattiert in der Schweiz übernommen hat. Teilgenommen haben insgesamt 84 Jugendliche, die sich in Schul- und Regionalwettbewerben für den Bundesentscheid qualifiziert hatten. Höhepunkt nach den Vorrunden am ersten Tag war eine gemeinsame Führung durch das Bundeshaus, wo vier Nationalräte (Abgeordnete des Schweizer Bundesparlaments) den Jugendlichen Rede und Antwort standen.

Zu den Finaldebatten am folgenden Tag war auch Ansgar Kemmann, Leiter Jugend debattiert Deutschland, nach Bern angereist. In der deutschsprachigen Finaldebatte der Sekundarstufe I zum Thema „Soll das Mindestalter für Social-Media-Plattformen in der Schweiz auf 16 Jahre erhöht werden?“ überzeugte Naira Espinoza vom Gymnasium Kirchenfeld (Bern) am meisten und holte sich verdient den Sieg. In der Sekundarstufe II wurde eine Reduktion der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden debattiert. Hier setzte sich Pablo Mathis von der Kantonsschule Alpenquai (Luzern) durch und ließ sich als Sieger feiern. Eine Neuheit waren dieses Jahr „Best of Awards“, die die Punktbesten in Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit jeder Altersgruppe ehrten.

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