Jugend debattiert

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Jugend debattiert zur Europawahl

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Am 29. April debattierten in der Panorama-Bar des Schauspiel Frankfurt, gegenüber dem ehemaligen Gebäude der Europäischen Zentralbank, Jugend debattiert-Sieger aus sechs Ländern (Polen, Slowakei, Spanien, Tschechien, Ungarn und Deutschland) mit jungen deutschen Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zum Europäischen Parlament, und zwar aus den Parteien, die auch im Bundestag vertreten sind. Das Publikum bestand aus Schulklassen aus dem Rhein-Main-Gebiet; moderiert wurde die Veranstaltung von Anastasija Minitš, Jugend debattiert-Siegerin aus Estland.

Die Themen hatten die Kandidatinnen und Kandidaten mitgebracht: Soll die Europäische Union neue Freihandelshandelsabkommen schließen? (CDU), Digitalsteuern einführen? (SPD), Flüchtlinge aktiv aus Seenot retten? (B90/Die Grünen), nationale Währungen wieder einführen? (AfD), keine EU-Armee aufstellen? (LINKE) einen europäischen Bundesstaat errichten? (FDP). Sechs spannende, sachbezogene Rededuelle, in denen die Politikerinnen und Politiker Farbe bekennen mussten.

Phrasen hatte keine Chance – die Jugend debattiert-Sieger forderten konsequent Konkretisierung der oft erstaunlich vagen Vorschläge und machten deutlich, wie sehr es darauf ankommt, die unterschiedlichen Sichtweisen der einzelnen Nationen zu berücksichtigen, um zu wirklich europäischen Lösungen zu gelangen. Der Kandidat, der seine Vorstellungen am genauesten beschreiben konnte, war übrigens selbst einmal Landessieger von Jugend debattiert: Johannes Volkmann, CDU, Landessieger Hessen, Altersgruppe II, 2013.

Die Veranstaltung fand innerhalb der von der Deutschen Nationalstiftung angestoßenen Initiative „Demokratie braucht … “ statt.

 

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