Jugend debattiert

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KMK empfiehlt Jugend debattiert zur Demokratie- und Menschenrechtsbildung

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Auf ihrer 363. Sitzung hat sich die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) am 11. und 12. Oktober in Berlin auf eine noch stärkere Verankerung der Demokratie- und Menschenrechtsbildung in Unterricht und Schulalltag verständigt. Dazu hat die KMK ihre Empfehlungen zur Demokratie- und Menschenrechtsbildung in neuer Fassung vorgelegt. In beiden Papieren wird erstmals auch Jugend debattiert als beispielhaftes Programm ausdrücklich erwähnt und empfohlen, „auch im Hinblick auf den Austausch zwischen Schulen auf europäischer und internationaler Ebene.“ Bereits 2009 hatte die KMK Jugend debattiert in ihre „Liste empfehlenswerter Schülerwettbewerbe“ aufgenommen.

Die Kultusministerkonferenz reagiert mit der Überarbeitung ihrer Empfehlungen „Demokratie als Ziel, Gegenstand und Praxis historisch-politischer Bildung und Erziehung in der Schule“ und „Menschenrechtsbildung in der Schule“ auf veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen und aktuelle politische Herausforderungen. KMK-Präsident Helmut Holter: „Demokratie braucht überzeugte und engagierte Demokratinnen und Demokraten. Daraus leitet sich ein konkreter Bildungsauftrag für die Schulen ab. Schule ist die einzige gesellschaftliche Institution, in der wir alle Kinder und Jugendlichen erreichen können. Sie ist daher nicht nur ein Ort der demokratischen Wissensvermittlung, sondern insbesondere auch demokratischer Erfahrungsraum.“ Helmut Holter ist als Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport auch Mitglied im Kuratorium Jugend debattiert.

https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2018/Beschluss_Demokratieerziehung.pdf

https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2018/Beschluss_Menschenrechtserziehung.pdf

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