Jugend debattiert

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Mittel- und Osteuropa-Finale 2018 mit hohem Besuch

  Aus dem Wettbewerb

Nun ist das runde Dutzend voll – Teilnehmer aus 12 Ländern Mittel- und Osteuropas debattierten bei der XII. Finalwoche Jugend debattiert international, die in diesem Jahr in Bratislava (Slowakei) stattfand. Die Siegerinnen und Sieger der Länderwettbewerbe hatten eine Woche lang Gelegenheit, sich mit politischen und sozialen Themen auseinanderzusetzen und einander zu begegnen – in der Debatte und im Alltag, in deutscher Sprache.

Schirmherr der Veranstaltung war der Staatspräsident der Slowakischen Republik, Andrej Kiska, der auch persönlich zugegen war und ein Grußwort hielt. In der Finaldebatte am 20. September im Historischen Gebäude des Slowakischen Nationalrates konnte Yarema-Luka Yeleyko aus Lwiw/Lemberg (Ukraine) zur Streitfrage „Sollen Rundfunksender besser vor Beeinflussung durch die Regierung geschützt werden?“ mit seinen Argumenten am meisten überzeugen. 

Aus Deutschland war u.a. Frau Prof. Dr. Ing-habil. Dr. h.c. Dagmar Schipanski zu Gast, Landtagspräsidentin a.D., Ehrendoktorin der Technischen Universität Bratislava und Mitglied im Kuratorium Jugend debattiert. Besonders freue sie, dass mit Belarus, Russland und der Ukraine auch Länder bei Jugend debattiert international vertreten sind, die zwar nicht zur Europäischen Union, aber sehr wohl zu Europa gehören. Die Verbindung auch zu diesen Ländern zu pflegen, sei von besonderer Bedeutung, gerade in politisch schwierigen Zeiten.

Jugend debattiert international ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen. Die zwölf Teilnehmerländer sind Belarus, Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Slowenien, der Slowakei, Tschechien, der Ukraine und Ungarn.

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