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Neue Gesichter im Kuratorium Jugend debattiert

Allgemeines

Vor kurzem hat in Berlin die diesjährige Sitzung des Kuratoriums Jugend debattiert stattgefunden, die erstmals im Bundesministerium für Bildung und Forschung stattgefunden hat. Als neu berufene Persönlichkeiten dürfen wir im Kuratorium begrüßen:

Prof. Dr. Andrea Römmele (*1967), Professorin für Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin an der Hertie School of Governance, Berlin. Sie forscht und lehrt dort zu den Themen vergleichende politische Kommunikation, politische Parteien und Public Affairs und fordert eine Versachlichung öffentlicher Auseinandersetzung. In ihren Publikationen stellt sie die Streitkultur in Politik, Medien und Gesellschaft auf den Prüfstand.  https://www.mdr.de/medien360g/medienpolitik/interview-andrea-roemmele-100.html

Andreas Platthaus (*1966), Literaturchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, versiert in Fragen sprachlichen, auch zeichnerischen Ausdrucks (Comic und Karikatur) sowie historisch-politischer Themen. Nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Aachen folgte ein zweites in Rhetorik, Philosophie und Geschichte in Tübingen. 1991 gehörte er dort zu den Gründungsmitgliedern des ersten universitären Debattierclubs in Deutschland. Seit 2007 Ehrenmitglied der Comic-Insider-Vereinigung D.O.N.A.L.D, seit 2010 Mitglied der Jury des Karikaturenpreises der deutschen Anwaltschaft. Auch für Jugend debattiert saß er bereits mehrfach in der Jury des Landesfinale Hessen. http://literaturmueller.de/eine-abruestung-in-den-koepfen-ist-viel-schwieriger-als-beim-waffenarsenal/

Ahmad Mansour (*1976), Sozialpsychologe und Autor arabisch-israelischer Herkunft, lebt seit 2004 in Berlin, engagiert gegen Extremismus. Anfang 2018 gründete er „Mind Prevention“ (Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention). Seit 2009 arbeitet er bei der Islamismus-Beratungsstelle Hayat und empfiehlt Debattieren als Schlüsselkompetenz für junge Migranten. Von 2012 bis 2014 war Mansour Mitglied der Deutschen Islamkonferenz. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Moses-Mendelssohn-Preis zur Förderung der Toleranz sowie den Carl-von-Ossietzky-Preis.https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_84398988/interview-mit-ahmad-mansour-nicht-jede-kritik-an-muslimen-ist-islamfeindlich-.html

Prof. Dr. Michael Seewald (*1987), Professor für katholische Theologie, Vorstandsmitglied des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ an der Universität Münster, einer der jüngsten Professoren Deutschlands in einer geisteswissenschaftlichen Disziplin. Er leitet in Münster den Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte. Mit 16 Jahren wurde er Bundessieger bei Jugend debattiert. Das hat seinen Werdegang geprägt.  „Man lernt bei Jugend debattiert Genauigkeit und Selbstsicherheit, aber auch den Umgang mit Kritik und die Fähigkeit, selbst fair zu kritisieren.“ Das Debattieren ist für ihn eine Schule des Denkens.https://www.ghst.de/interview-prof-michael-seewald/

Neues institutionelles Mitglied ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Bundesministerin Anja Karliczek nimmt den Sitz persönlich ein, eine große Ehre für Jugend debattiert!

Aus dem Kuratorium scheiden aus: Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Hertie School of Governance, Berlin, Michael Krüger, Schriftsteller, München, Dr. h.c. Heike Schmoll, Politikredakteurin, Berlin und Prof. em. Dr. Gert Ueding, Eberhard-Karls-Universität, Tübingen. Wir bedanken uns sehr herzlich für ihre wertvolle Beratung und Unterstützung über viele Jahre.

Bildnachweis: Prof. Dr. Andrea Römmele (Hertie School), Andreas Platthaus (Wonge Bergmann), Ahmad Mansour (Heike Steinweg), Prof. Dr. Michael Seewald (privat)

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