Jugend debattiert

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Starke Debatten beim Bundesfinale 2018

  Aus dem Wettbewerb

Berlin, 16. Juni 2018.  Vor rund 600 Zuschauern vor Ort und über 800 Zuschauern via Livestream stellten sich acht Schülerinnen und Schüler kontroversen Themen im Bundesfinale Jugend debattiert.

Am Tag zuvor trafen sich die 64 besten Debattanten zur Bundesqualifikation. Von rund 200.000 Schülern bundesweit hatten sie sich auf Schul-, Regional- und Landesebene für die Finaltage in Berlin qualifiziert.

In der Finaldebatte der Klassen 8 bis 10 überzeugte die 14-jährige Johanna Liebe vom Evangelischen Gymnasium in Neuruppin (Brandenburg) bei der Frage „Sollen Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden?“. Sie argumentierte eindrucksvoll gegen eine Verfassungsänderung.

Die 17-jährige Jana Daur vom Salier-Gymnasium in Waiblingen (Baden-Württemberg) konnte bei der Frage „Soll der Fastenmonat Ramadan bei der Planung von Schulveranstaltungen berücksichtigt werden?“ den Wettbewerb der Jahrgangsstufen 10 bis 13 für sich entscheiden. Sie trat überzeugend gegen die Berücksichtigung des muslimischen Fastenmonats ein.

Eine fachkundige Jury unter Vorsitz von Sandra Maischberger bewertete die Debatten öffentlich nach Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft und bestimmte anschließend die Siegerinnen.

Beide Schülerinnen berichteten, wie Jugend debattiert ihren Alltag verändert hat. "Durch Jugend debattiert habe ich gelernt, Probleme besser zu analysieren und Maßnahmen zu überprüfen", so die 14-jährige Johanna Liebe.  Auch die Abiturientin Jana Daur bestätigte, dass sich durch Jugend debattiert ihr öffentliches Auftreten und ihre Fähigkeit, unterschiedliche Meinungen zu bewerten, positiv entwickelt haben.  

Als Preis für ihre Leistung erhalten alle Bundesfinalisten die Aufnahme in das Alumni-Programm Jugend debattiert sowie eine Akademiewoche mit weiterer rhetorischer Fortbildung.

Damit Sie sich selbst ein Bild von der Veranstaltung machen können, haben wir Fotos für Sie bereitgestellt.

Darüber hinaus können Sie sich hier das gesamte Bundesfinale 2018 ansehen.

 

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Jana Daur (li.)/Johanna Liebe (re.)