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25 Jahre
Debattenkultur -
dafür steht
Jugend debattiert

2001 startete das Programm als Modellversuch an rund dreißig Schulen in Frankfurt am Main. Im selben Jahr initiierte der damalige Bundespräsident Johannes Rau Jugend debattiert als bundesweiten Wettbewerb unter seiner Schirmherrschaft.

Seitdem ist Jugend debattiert aus der Schullandschaft nicht wegzudenken und eines ist klar: Jugend debattiert ist mehr als ein Programm, es wird getragen von den Menschen, die es möglich machen und die seine Werte über die Schulgebäude hinaus in die Gesellschaft tragen.  Wir stellen hier einige von ihnen vor: Unterstützer, Lehrkräfte, Koordinatorinnen und Koordinatoren, Trainer, ehemalige Teilnehmende u. a. kommen zu Wort.

Foto: Steffen Kugler

Grußwort

Bundespäsident Frank-Walter Steinmeier

„Ich muss den anderen nicht verachten, um ihm zu widersprechen. Ich verliere nicht an Haltung, wenn ich einen Einwand ernst nehme. Und ich werde nicht schwächer, wenn ich zugebe, dass mich ein gutes Argument mindestens nachdenklich gemacht hat.“

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Besser streiten

Annette Schavan, Vorstandsvorsitzende der Hertie-Stiftung

„Die Jubiläumsausgabe des Bundesfinales macht eindrucksvoll sichtbar, warum Jugend debattiert auch nach einem Vierteljahrhundert nichts von seiner Aktualität verloren hat: In einer Zeit gesellschaftlicher Polarisierung und digitaler Beschleunigung bleibt die Fähigkeit, fair, sachlich und respektvoll miteinander zu streiten, eine zentrale Voraussetzung für das Gelingen demokratischen Zusammenlebens.“

Geschichte – 
25 Jahre 
Jugend 
debattiert

 

25 Jahre 
Jugend debattiert.
Ein Rückblick.

von Tim Wagner

Rhetorik in die Schule!

„Wer gut reden kann, kann gemeinsam mit anderen viel bewegen.“ Mit diesem Satz stellte sich im Jahr 2001 ein Projekt vor, das später unter dem Namen „Jugend debattiert“ zu einem der großen Programme der sprachlichen, persönlichen und politischen Bildung wurde.
Der ursprüngliche Titel „Rhetorik in die Schule! Jugend debattiert: Training und Wettbewerb“ versprach, eine Disziplin wieder in der Schule zu verankern, die in früheren Epochen im Zentrum des Bildungskanons gestanden hatte und später in den Verdacht geriet, Techniken für unlautere Zwecke wie Manipulation und Propaganda bereitzustellen.

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25 Jahre – Die Meilensteine

Ein Blick zurück auf 25 Jahre Debattenkultur

2001

Der Bundespräsident übernimmt Initiative und Schirmherrschaft für Jugend debattiert 

Seit 1999 gab es in Hamburg einen Landeswettbewerb „Streitgespräch - Jugend debattiert“, veranstaltet von der Hamburgischen Bürgerschaft, dem Parlament des Landes Hamburg. 2001 präsentiert die Hertie-Stiftung unter dem Motto „Rhetorik in die Schule! Jugend debattiert“ einen Wettbewerb nach gleichen Regeln für Frankfurt am Main, mit Fortbildungen für Lehrkräfte und Training für Schülerinnen und Schüler. Bundespräsident Johannes Rau schlägt daraufhin vor, Jugend debattiert auf ganz Deutschland auszuweiten.

Johannes Rau, der damalige Bundespräsident, bei seiner Rede während des Bundesfinales Jugend debattiert im Haus des Rundfunks in Berlin am 16. Mai 2004

2002

Auftaktveranstaltung im Schloss Bellevue

Gemeinsam mit der Hertie-Stiftung und der Kultusministerkonferenz der Länder stellt Bundespräsident Johannes Rau am 21. November 2002 im Schloss Bellevue, seinem Berliner Amtssitz, seine Initiative der Öffentlichkeit vor. Kooperationspartner sind die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung Mercator und die Heinz Nixdorf Stiftung.

Zitat: „Junge Menschen sollen lernen, dass man andere überzeugen kann, wenn man die eigene Position gut und gewinnend vorträgt, wenn man begreift, dass Überzeugen nicht Überreden heißt, sondern Zuhören und Antworten.“ 

Johannes Rau, in seiner Ansprache 

2003

I. Bundesfinale „Jugend debattiert“ in Berlin

Rund 16.000 Schülerinnen und Schüler und über 500 Lehrkräfte an 169 Schulen in ganz Deutschland sind beim ersten Durchgang des Bundeswettbewerbs „Jugend debattiert“ dabei. Die Themen des I. Bundesfinales am 15. Juni 2003 lauten "Soll die Ganztagsschule zur Regelschule werden?" und "Sollen sich Eltern das Geschlecht ihrer Kinder aussuchen dürfen?". Die ersten Bundessieger stammen aus Bremen und dem Saarland. 

Zitat: „Als Initiator und Schirmherr von Jugend debattiert wünsche ich mir, dass unser Wettbewerb genau das fördert: sprachlich gewandte und demokratisch couragierte Bürgerinnen und Bürger auszubilden. Ich wünsche mir und uns, dass die Kunst der Debatte als Form des Unterrichts in möglichst vielen Fächern in der Schule immer stärker selbstverständlich wird.“ 

Johannes Rau, in seiner Ansprache 

2004

Zur Europawahl erstmals „Jugend debattiert mit Spitzenkandidaten“

„Jugend debattiert mit Spitzenkandidaten im Rahmen der Juniorwahl“ wird erstmalig durchgeführt – zur Europawahl 2004 in Berlin und zur Landtagswahl 2004 in Brandenburg. Seither sind über 30 Mal Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der im jeweiligen Parlament in Fraktionsstärke vertretenen Parteien mit Landes- und Bundessiegerinnen und -siegern von Jugend debattiert in 1:1-Debatten gegeneinander angetreten.

2005

Erste Jugend debattiert-Wettbewerbe im Ausland: 
Polen und Tschechien

Die EU-Osterweiterung 2004 gibt Anlass, auszuprobieren, ob Jugend debattiert nicht auch im Ausland auf Interesse stößt – in deutscher Sprache, an Schulen mit erweitertem Deutsch-Unterricht. Im Schuljahr 2004/05 startet das Pilotprojekt Jugend debattiert in Polen und Tschechien. Höhepunkt 2005 ist eine Debatte der polnischen Finalistinnen und Finalisten mit Bundespräsident Horst Köhler und dem polnischen Staatspräsidenten Aleksander Kwasniewski im Rahmen des „Deutsch-Polnischen Jahres 2005/2006“ am 1. September 2005 in Danzig.

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Besser streiten - 25 Jahre Debattenkultur

In unserem Jubiläumsfilm stellen wir einige Wegbegleiterinnen und -begleiter vor: Unterstützer, Lehrkräfte, Koordinatorinnen und Koordinatoren, Trainer, ehemalige Teilnehmende u. a. kommen zu Wort.

Hier geht es zum Film

Geschichte – 
25 Jahre 
Jugend 
debattiert

Prominente Video Statements

Prominente Stimmen wie Journalistin Sandra Maischberger und Regisseurin Mo Asumang sowie die Ehemaligen Melodie Parva und Charlott Hallier richten in kurzen Interview-Clips ihre Glückwünsche an Jugend debattiert. In persönlichen Statements unterstreichen sie die gesellschaftliche Breite des Programms.

Jetzt auf Youtube Ansehen

Statements Und Glückwünsche aus Politik und Netzwerk

Herzlichen Glückwunsch zu 25 Jahren Wettbewerb Jugend debattiert!
Jährlich nehmen rund 200.000 Schülerinnen und Schüler teil. Das ist großartig. Denn wer Lust hat, zu debattieren, mischt sich ein, wägt ab, hält auch andere Meinungen aus. Genau dies stärkt unsere Demokratie. Sie braucht das Streitgespräch. 
Ich danke allen Beteiligten und wünsche dem Wettbewerb lebhafte Debatten.

Karin Prien,
Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

»Durch Jugend debattiert können Jugendliche lernen, die Perspektive zu wechseln und zu erkennen, dass man unterschiedliche Positionen argumentativ vertreten kann und darf.«

Tina Leinstein


  • Lehrerin an einem bayerischen Gymnasium, Fächer Deutsch und Geschichte, 
  • Jd-Lehrkraft seit 2015, 
  • Lehrertrainerin seit 2017, 
  • RSS-Trainerin seit 2021

»Jugend debattiert fördert seit 25 Jahren auf herausragende Weise die Demokratiebildung und trägt in großem Umfang zur Persönlichkeitsbildung bei. Das Projekt bereichert das Schulleben und nimmt positiven Einfluss auf die Schulkultur. Herzlichen Glückwunsch!«

Martin Vollrath


  • langjähriger Landesbeauftragter für das Projekt in Niedersachsen

  • stellvertretender Schulleiter des Sibylla-Merian-Gymnasiums Meinersen


Herrn Vollrath wurde im Juli 2021 für seine zentralen Verdienste um die Förderung des Projekts Jugend debattiert in Niedersachsen das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

»In 24 Jahren hatte ich immer den Eindruck, dass das Programm sich weiter entwickelt und weiter denkt. Mich beeindruckt nach wie vor, wie wirkungsvoll unsere Fortbildungen sind, wie das Netzwerk an Alumni, Lehrer-Trainern und freien Trainern mit gleicher Haltung Neues entwickelt und Bewährtes fortführt.«

Heiko Schön ist seit 2002 mit Jd verbunden, als erstmals alle Länder Jd durchgeführt haben. Er hat als Lehrer, Landesbeauftragter, Lehrer-Trainer und nun ministerieller Ansprechpartner für Mecklenburg-Vorpommern (MV) schon viele Funktionen bei Jd bekleidet.


Die erste Jd-Schule in MV, das Eldenburg-Gymnasium Lübz, war seine erste Station als Lehrer. Danach hat er Funktionen in der Schulentwicklungsberatung, der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften und im Coaching von Schulleitungen übernommen. Heute leitet er den Fachbereich „Fortbildung, Beratung, Lehrkräftegesundheit, Europäische Bildungszusammenarbeit und Schulprogramme“ im Institut für Qualitätsentwicklung (IQ MV).

Standpunkte –  
Kurze Interviews

Alumni-Perspektive: 
Was bringt Jugend debattiert 
fürs Leben?

Im Interview: Katharina Bernheim-Engler

  • Jd-Alumna 2003/2004, 
  • Jurastudium und Referendariat 2005-2014, 
  • Richterin in der Hamburger Justiz 2014-2023,
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni 2024-2025,
  • Juniorprofessorin seit 2025

Welchen Moment bei Jugend debattiert werden Sie nie vergessen?

Viele Momente, die ich bei Jugend debattiert erlebt habe, sind mir bis heute in bester Erinnerung geblieben. Wenn ich genau einen Moment hervorheben soll, würde ich sagen, das ist der Moment, als wir mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau auf einer Bühne stehen durften. Seine authentische, ohne Manuskript gehaltene Rede hat mich tief beeindruckt, ebenso wie seine persönliche Ansprache bei der Urkundenübergabe.

Welche Debatten haben Sie am meisten beeindruckt und warum?

Besonderen Eindruck haben die Debatten bei mir hinterlassen, die zu komplexen hochpolitischen Themen gehalten wurden. Es hat mich immer fasziniert, wie respektvoll und nuancenreich bei Jugend debattiert in der Sache diskutiert wird, sodass ein neuer Erkenntnisgewinn aus der Debatte mitgenommen werden kann und jegliche persönliche Anfeindung vermieden wird.

Was haben Sie im Programm gelernt, das für Sie über die Schulzeit hinaus wichtig ist? 

Im Jurastudium fand ich die gedankliche Strukturierung eines Themas, wie wir sie bei Jugend debattiert geübt hatten, enorm hilfreich. Die Grundsätze der guten Debatte, der anderen Seite zuzuhören und argumentativ darauf zu reagieren, sind zudem wichtige Bausteine jeglicher Kommunikation, auch der im Arbeitsleben.

Wie sollte sich Jugend debattiert weiterentwickeln, damit es auch in Zukunft möglichst viele Jugendliche erreicht?

Jugend debattiert sollte weiterhin tagesaktuelle Themen aufgreifen, die insbesondere jüngere Menschen bewegen. Auch Kooperationen mit Berufsgruppen, die von dem Meinungsaustausch leben, finde ich wichtig, um die Brücke zur beruflichen Tätigkeit zu schlagen. Für eine Kooperation zwischen Jugend debattiert und der universitären Welt stehe ich gerne zur Verfügung. Bei uns am Institut beschäftigen wir uns mit dem Beruf der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, der ganz erheblich davon lebt, eine Ansicht bestmöglich zu vertreten.

Trainer-Perspektive: Was lernen Teilnehmende?

Im Interview: Dr. Simon Drescher

Mitglied des freien Trainerteams von Jugend debattiert. 2009 nahm er selbst am Wettbewerb teil und ist dem Programm seither eng verbunden. Seine Erfahrungen bei Jugend debattiert motivierten ihn zu seinem Studium und der beruflichen Beschäftigung mit Debatte und Rhetorik. Heute berät er Organisationen zur strategischen Kommunikation und Veränderungsprozessen. Außerdem ist er Autor wissenschaftlicher und didaktischer Publikationen.

Was ist das Wichtigste, das Teilnehmende bei Jugend debattiert lernen?

Bei Jugend debattiert lernen Teilnehmende, eine strittige Frage von mehreren Seiten zu betrachten. Sie prüfen Positionen, indem sie Argumente formulieren und abwägen. Das heißt auch, nicht nur eigene Interessen zu artikulieren, sondern die der anderen zu sehen. Debattieren schult das kritische Denken und die Entwicklung einer demokratischen Haltung.

Warum profitieren nicht nur Jugendliche, sondern die ganze Gesellschaft von dem Programm?

Eine Demokratie ist darauf angewiesen, dass ihre Bürgerinnen und Bürger mitdenken und mitentscheiden. Je mehr Menschen gelernt haben, sich in politische Prozesse einzubringen und sich ein eigenständiges Urteil zu bilden, desto stabiler ist die Demokratie für uns alle. Wir profitieren davon, dass sich junge Menschen für die Herausforderungen unseres Zusammenlebens interessieren. Im Debattieren erfahren wir gegenseitige Anerkennung für unsere Überzeugungen und Interessen. Diese Einstellung kommt uns allen zugute. 

Ehemalige Koordinatorin: 
JD in Sachsen

Im Interview: Martina Jahn

  • Ausbildung Jd-Lehrerin Basistraining 2002
  • Landeskoordinatorin Sachsen Jd 2004 bis 2024
  • Ausbildung Lehrertrainerin Jd 2005 
  • Seit 2024 im Ruhestand
  • Ausgebildete Lehrerin Russisch/Geschichte/ Ethik
  • Lehrplanentwicklung Wahlgrundkurs Rhetorik/ Kommunikation/ Debatte
  • Fachleiterin Gesellschaftswissenschaftlicher Bereich Gymnasium Bürgerwiese

Was war Ihnen in Ihrer Zeit als Landeskoordinatorin von Jd in Sachsen besonders wichtig?

Die Funktion der Landeskoordination habe ich bereits in den ersten Jahren von Jd übernommen. Dabei lag es mir besonders am Herzen, das Projekt in Sachsen fest zu etablieren und in möglichst viele Schulen zu tragen. Das Leben in einer pluralistischen Gesellschaft wie unserer wirft Fragen auf, die überall entstehen, wo Menschen mit unterschiedlicher Meinung auch ganz unterschiedlich handeln. Schule ist und bleibt Spiegelbild des gesellschaftlichen Miteinanders. Klar denken, aber fair streiten ist eine notwendige Voraussetzung dafür, viele Fragen dieser Gesellschaft mit jungen Menschen zu beantworten. 

Bis zum Ende meiner Tätigkeit war es mir wichtig, das Debattieren in die Breite zu bringen, Schulen erst einmal auf den Weg zu schicken, sie bei der Etablierung einer Debattenkultur zu begleiten, zu motivieren und vor allem in der aktiven Kommunikation unterstützend zu bleiben. Der Wettbewerb in allen Stufen ist die Krönung des Projektes, aber wichtiger ist das Debattieren im Unterricht, im persönlichen Umfeld und das in allen Schularten. Bei der Organisation des Wettbewerbes war es mein Ziel, Unterstützer in Politik und Kultur, die zuständigen Ansprechpartner im Kultusministerium, in der zuständigen Schulbehörde und im Sächsischen Landtag miteinander zu vernetzen und kontinuierlich in die Umsetzung von Jugend debattiert einzubeziehen. 

Wie hat Jd die schulische Bildung in Sachsen geprägt? 

An vielen Schulen gehört Jugend debattiert inzwischen zu einem festen Bestandteil der Schulkultur und der Schulentwicklung. Schulinterne Probleme werden öffentlich von Schülerinnen und Schülern debattiert und tragen so zur sachlichen Vorbereitung von Entscheidungen bei. Bei der Umsetzung der Lehrpläne beispielsweise in Ethik, Religion, Deutsch oder Gesellschaft / Recht/ Wirtschaft hat die Debatte als Instrument und Methode der Erkenntnisgewinnung einen festen Platz. Viele sächsische Schulen bieten Wahlgrundkurse im Bereich Rhetorik / Kommunikation/ Debatte in der Sekundarstufe II an, die großes Interesse bei den Schülerinnen und Schülern finden. Durch Jd haben sich Medienkompetenz, Methodenkompetenzen und Kritikfähigkeit der Schülerinnen und Schüler deutlich verbessert. Lehrerinnen und Lehrer in den verschiedensten Fächern melden immer wieder zurück, dass sich Schülerinnen und Schüler, die im Debattieren ausgebildet werden, vor allem im mündlichen Sprachbereich sicher, kompetent und stringent äußern können und somit den Unterricht bereichern und gestalten. 

Welche Entwicklung bei den Teilnehmenden hat Sie über die Jahre hinweg am meisten beeindruckt? 

Jugend debattiert ist nicht nur ein Projekt der Demokratieerziehung und der politischen Bildung, sondern vermittelt Schülerinnen und Schülern vor allem Selbstwirksamkeit. Ich habe erlebt, wie sie mutig aufgestanden sind, ihre eigene Meinung mit Sachkenntnis im Auftritt und im freien Sprechen vertreten haben. Das ist in unserem Land überall dringend notwendig. Beindruckend bleibt, wie selbstsicher und respektvoll das geschieht. Mich fasziniert, wie sich junge Menschen dabei deutlich sichtbar entwickeln, angstfrei argumentieren. Einige von ihnen sind aktiv in die Politik gegangen, unterstützen ihre ehemaligen Schulen, melden sich nach Jahren zurück, um zu berichten, wie und wo Jd sie auch im persönlichen Umfeld gestärkt und die eigene Entwicklung geprägt hat. Sie bringen sich engagiert in Gestaltungsprozesse ihrer Schulen und Kommunen ein, unterstützen den Wettbewerb kompetent in allen Feldern. In keinem anderen Projekt meiner mehr als 20-jährigen Tätigkeit als Landeskoordinatorin habe ich so viele Weiterentwicklungen von Menschen erlebt, meine eigene inbegriffen. Das berührt mich sehr.

Welchen Beitrag kann Jugend debattiert in Sachsen auch künftig für ein demokratisches Miteinander leisten? 

Unsere Gesellschaft wie auch Bildungs- und Entwicklungsprozesse an Schulen haben sich im Laufe der letzten 25 Jahre deutlich verändert. Nicht nur soziale Medien versuchen mit irrationalen und gefälschten Bildern gezielt einen großen Einfluss auszuüben. Jd stärkt meiner Meinung nach darin, diese Irrationalität kritisch zu betrachten und sich sachlich fundiert der Auseinandersetzung mit Problemen unserer Gesellschaft zu stellen. Eine fest etablierte Debattenkultur kann zeigen, dass Vernunft und das Argument, auch leidenschaftlich artikuliert, Spaß und Freude bringen. Wenn wir durch Jugend debattiert viele junge Mensch befähigen, im gegenseitigen Austausch nicht nur untereinander die eigene Haltung konstruktiv zu vertreten, kann das für alle auch vorbeugend wirken, dem Reiz und der Verführung des Irrationalen zu widerstehen. 

Was wünschen Sie sich für Jugend debattiert in den kommenden Jahren?

In den letzten Jahren haben die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Projektmitarbeiter- und Trainerteams von Jd sehr gute und schnell umsetzbare Sequenzen und Arbeitsmaterialien für die Praxis entwickelt. Diese werden von den Lehrerinnen und Lehrern dankbar genutzt. Ich wünsche mir auch weiterhin so eine praktische und wertvolle Unterstützung für alle Jd-Lehrerinnen und Lehrer. Die Ausbildung in den Seminaren für Lehrertrainer hat immer wieder bereichert, motiviert und einen intensiven Austausch ermöglicht. Auch für diese wünsche ich mir in den kommenden Jahren weitere intensive und so kompetent geführte Fortbildungen. Sie regen zur Beschäftigung mit neuen Themen an und sind gemeinschaftsstiftend. Wenn ich nach zwei Jahren Ruhestand bei einem privaten Besuch in Berlin plötzlich zufällig in der Tram den Landeskoordinator Jd Brandenburg wiedertreffe und wir uns freudig umarmen, dann ist auch das Jugend debattiert. So wünsche ich mir, dass diese Gemeinschaft von engagierten Menschen bleibt und wächst. 

An vielen sächsischen Schulen gehört Jugend debattiert inzwischen zu einem festen Bestandteil der Schulkultur und der Schulentwicklung. Eine etablierte Feedbackkultur als Resultat des fairen, konstruktiven Streitens, unterstützt wirkungsvoll Partizipationsprozesse an der Schule. Um eine Debattenkultur zu etablieren und zu gestalten, machen sich immer wieder engagierte Lehrerinnen und Lehrer auf den Weg, ihren Schülerinnen und Schülern nicht nur im jeweiligen Fachunterricht wichtige Grundlagen dafür zu vermitteln. Dieser Weg ist oft nicht leicht, fordert viel Engagement, zumal dies außerhalb des Stundendeputates ohne jegliche Anrechnung erfolgt. Das nehme ich mit großer Achtung und Dankbarkeit wahr. Faszinierend ist für mich, auf welch hohem Niveau es dadurch Schülerinnen und Schüler in Debatten gelingt, dass alle etwas lernen. Mehr Unterstützung der Schulen in der Umsetzung des Projektes, aber auch mehr Interesse der Politik - sowohl für das Projekt als auch für den Wettbewerb - sind wünschenswert. Wenn zum Landeswettbewerb immer wieder Sitze von eingeladenen Abgeordneten und Mitgliedern des Sächsischen Landtages leer bleiben, ist das bedauerlich. So manch einer könnte von den jungen Debattierenden noch etwas lernen.

Stifter-Perspektive:
Warum engagiert
sich die Stiftung?

Im Interview: PROF. Dr. Nikolaus Risch

Vorstand Heinz Nixdorf Stiftung

Warum engagiert sich die Heinz Nixdorf Stiftung für das Programm Jugend debattiert? 

Heinz Nixdorf, der große deutsche Computerpionier, hat uns 1986 mit seinen Stiftungen nachdrücklich auf den Weg gegeben: „Vor dem Himmel kommt das Leben auf Erden, und da gilt es, eine soziale Gesellschaft aufzubauen“. Er liebte es, sich anzustrengen und immer das Beste zu geben, als Unternehmer und auch als Sportler. Die jungen Leute bei Jugend debattiert verkörpern diese Tugenden eindrucksvoll, privat und im öffentlichen Wettstreit. Sportliche Fairness und gegenseitige Wertschätzung spielen dabei eine zentrale Rolle.

Was beeindruckt Sie persönlich am meisten an Jugend debattiert? 

Es ist ein Gefühl von solidarischem Miteinander und zugleich ein hochkompetentes Ringen um die besten Argumente und Lösungen, das sichtbar und eindrucksvoll vermittelt wird. Dies stärkt die Schülerinnen und Schüler in dem Vertrauen in ihre individuellen Talente und macht sie zu souveränen und überzeugenden Streitern für unsere Demokratie. Sie können sich zu Garanten für eine liebens- und lebenswerte Zukunft entwickeln, denn sie werden das Morgen gestalten.

An welche Debatte(n) erinnern Sie sich besonders und warum?

Es sind die Themen und die jungen Leute gleichermaßen, die immer wieder tiefe Spuren in meinem Kopf hinterlassen und mich berühren. Debatten zum Umgang mit Smartphones, dem Wahlrecht, zu Grundrechten und auch zur Wehrpflicht gehen einem nicht so schnell aus dem Sinn. Dabei sind es nicht nur die Inhalte, sondern auch die facettenreichen Perspektiven, die insbesondere beeindrucken, wenn man bereit ist, auch selbst über den Tellerrand zu schauen.

Welche Rolle spielt Jugend debattiert für unsere Gesellschaft heute, welche Bedeutung hat es im Laufe der Jahre bekommen? 

Gerade in einer Zeit fundamentaler Umbrüche ist es ungemein wichtig, unsere großartigen demokratischen Strukturen und Werte immer wieder in den Mittelpunkt zu rücken, sie gegenüber Falschmeldungen, Manipulation und Populismus zu festigen und widerstandsfähig zu machen. Mit mehr als 200.000 jungen Schülerinnen und Schülern und noch mehr Ehemaligen ist Jugend debattiert ein starker Rückhalt und lebendiger Hoffnungsträger für unsere Gesellschaft.

Was wünschen Sie Jugend debattiert in den kommenden Jahren?

Den Mut und den Willen, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen. Es werden neue Herausforderungen gerade auf junge Menschen zukommen. Da gilt es, ein waches Auge zu haben und dem Format den richtigen Raum auch für Neuerungen zu ermöglichen. Die Basisstrukturen sichern die Qualität und ermöglichen es, Risikobereitschaft nicht zu scheuen. Dann wird Jugend debattiert noch ganz langfristig Jung und Alt begeistern. 

Alumni-Perspektive: 
Welchen Gesellschaftlichen Einfluss hat Jugend debattiert?

Im Interview: Alina Eckert

  • Vorstandsvorsitzende Jugend debattiert Alumni e. V.
  • Jd-Alumna Jahrgang 2016

Was zeichnet die Jd-Community aus?

Unsere Community zeichnet vieles aus: Wir sind hunderte von Menschen, die sich leidenschaftlich für Demokratie, Chancengerechtigkeit und einen respektvollen Umgang miteinander einsetzen. Gleichzeitig vereinen unsere Mitglieder ganz viele verschiedene Interessen, Ehrenämter und akademische Wege. Beides führt dazu, dass Gespräche immer spannend und inspirierend sind. Dabei finde ich ganz besonders, wie herzlich, tolerant und interessiert alle miteinander umgehen. Auf diese Community kann man sich einfach immer verlassen.

An welchen Moment bei Jugend debattiert erinnerst du dich am liebsten?

In den letzten zehn Jahren durfte ich unzählige besondere Erinnerungen im Rahmen von Jugend debattiert machen.

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Europafinaltage 2023, bei denen Menschen aus vielen verschiedenen europäischen Ländern zusammenkamen. Neben spannenden Debatten gab es viel Zeit, um neue Menschen kennenzulernen und vieles über ihre Heimatländer zu erfahren. Diese Veranstaltung macht jedes Jahr deutlich, wie bereichernd der Austausch und Freundschaften über Grenzen hinweg sind. 

Zudem ist jeder SommerCampus ein Highlight. Die Abwechslung zwischen inspirierenden Workshops und sommerlichem Freizeitprogramm verbindet jedes Jahr viele Ehemalige – miteinander und mit Jugend debattiert.

Grundsätzlich erinnere ich mich auch besonders gerne an Sieger:innen-Seminaren, bei denen unsere Community gemeinsam einen Beitrag zur Stärkung der argumentativen Skills junger Menschen leistet. Es beeindruckt mich immer wieder aufs Neue, wie talentiert und respektvoll Schülerinnen und Schüler auch in kontroversen Debatten und Diskussionen miteinander umgehen. Von dieser Art des Umgangs wünsche ich mir mehr in unserer Gesellschaft und Politik.

Alle Erinnerungen werden aber besonders durch die Menschen einzigartig, mit denen man sie teilen darf: Jede Veranstaltung des Wettbewerbs oder Ehemaligenprogramms schafft verbindende Momente, motiviert für weiteres Engagement und macht einfach viel Spaß. Dieses Gefühl der Gemeinschaft zeichnet Jugend debattiert für mich aus.

Welche Rolle spielt Jugend debattiert deiner Meinung nach in einer „polarisierten“ Gesellschaft?

Jugend debattiert lehrt früh, dass die Offenheit, andere Meinungen zu verstehen, grundlegend wichtig ist, um eine wohlwollende Atmosphäre, aber auch ein konstruktives Gespräch möglich zu machen. Offen zu sein, andere Perspektiven nachzuvollziehen, heißt nicht, dass wir der anderen Meinung dann auch zustimmen müssen. Es ermöglicht uns aber, unseren Standpunkt und unsere eigenen Erfahrungen immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls anzupassen. Gleichzeitig trainiert Jugend debattiert, wie man seine eigene Meinung überzeugend ausdrückt, sodass man für seine Werte einstehen und Argumente anderer widerlegen kann. Besonders finde ich, dass das Projekt junge Menschen darin bestärkt, sich selbstbewusst in wichtige Gespräche einzubringen.

Diese Kombination – eine interessierte Offenheit für andere Meinungen und ein konsequenter Einsatz für sachliche Argumente – empfinde ich als wichtig, um der Polarisierung einer Gesellschaft entgegenzuwirken.

Wie kann Jugend debattiert auch die kommenden Generationen erreichen?

Jugend debattiert lebt davon, dass jedes Jahr tausende Menschen ihre Begeisterung über dieses Projekt teilen. Besonders wichtig sind hierbei die vielen Lehrkräfte und Koordinator:innen, die Jugend debattiert im ganzen Land an Schulen vorstellen, sowie unsere Alumnae und Alumni, die durch unzählige Workshops an Schulen, AGs und persönliche Empfehlung wichtige Botschafter:innen des Projekts sind.

Zudem glaube ich, dass besonders in Zeiten politischer und gesellschaftlicher Anspannung deutlich wird, wie wichtig konstruktive Gespräche und überzeugende argumentative Fähigkeiten sind. Auch das kann dazu beitragen, dass weiterhin hunderttausende Jugendliche jedes Jahr mit Jugend debattiert ihre Argumentations- und Auftrittsfähigkeiten weiter trainieren möchten.

Was wünschst du dir für Jugend debattiert?

Ich wünsche mir, dass Jugend debattiert auch in den nächsten 25 Jahren ein fester Bestandteil schulischer Lehrpläne sein wird, sodass so viele junge Menschen wie möglich ihre kommunikativen Skills trainieren können und motiviert werden, sich privat, gesellschaftlich und politisch für ihre Interessen einzusetzen. Es wäre wunderbar, wenn jede Schule in diesem Land das Projekt und seine wichtigsten Trainingseinheiten mit all ihren Schülerinnen und Schülern durchführen würde.

Zudem wünsche ich mir, dass unsere Community sich weiter so entwickelt wie bisher: Dass sie eine große Anzahl engagierter, herzlicher und toleranter Menschen vereint, die sich gemeinsam für die Stärkung unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Demokratie in Europa einsetzen.

Ich freue mich auf die nächsten 25 Jahre Jugend debattiert!

Koordination:  
JD in Bayern

Im Interview: Wolfgang Poeppel

  • seit Basisschulung Dezember 2002 Jd-Projektlehrer
  • seit 2003 Schulverbundskoordinator
  • seit 2005 Landesbeauftragter Bayern
  • seit 2005 Lehrertrainer

Beruflicher Werdegang:

  • Studium Englisch und Geschichte in Würzburg 1978-1986
(mit 2 Jahren im Ausland dazwischen)
  • Lehrer am Gymnasium in Bayern seit 1987, seit 1990 in Augsburg

Was war Ihnen als Landeskoordinator von Bayern besonders wichtig? 

Am wichtigsten war mir in den über 20 Jahren immer, dass meine Arbeit möglichst vielen SchülerInnen die Teilnahme an diesem großartigen Projekt ermöglichen sollte. Daher habe ich mich zusammen mit meinem hervorragenden Team von engagierten Lehrkräften aus ganz Bayern bemüht, möglichst viele weitere Lehrkräfte auszubilden (über 1.500 in diesem Zeitraum) und jedes Jahr innerhalb der vorgegebenen Strukturen faire Wettbewerbe zu ermöglichen, indem alle Verantwortlichen immer rechtzeitig die gleichen Informationen und Materialien zur Verfügung hatten, um auf jeder Ebene an jedem Ort vergleichbare Wettbewerbe durchführen zu können. Wenn dabei jedes Jahr motivierte neue Projektlehrkräfte sowie begeisterte TeilnehmerInnen an Regionalsiegerseminaren und Landeswettbewerb herauskamen, hatte ich meine Aufgabe erfüllt.

Wie hat Jd die schulische Bildung in Bayern geprägt und verändert?

Jugend debattiert hat den Schulen ein Konzept an die Hand gegeben, die Mündlichkeit im Unterricht ganz konkret stärken zu können. SchülerInnen haben dadurch an ganz vielen Schulen ihre Kompetenzen im mündlichen Ausdruck in vielfältiger Weise entwickeln und gleichzeitig durch die Beschäftigung mit kontroversen Themen ihre politische Bildung im weitesten Sinne ausbauen können. Somit hat Jugend debattiert einen erheblichen Beitrag zum Ausbau wesentlicher Kompetenzen bei Tausenden von SchülerInnen aller Schularten geleistet. 

Was wünschen Sie sich für Jugend debattiert in den kommenden Jahren? 

Jugend debattiert soll in Bayern weiter wachsen, aber nicht zu schnell, damit die Strukturen nicht überlastet werden und neue Schulen allmählich ins etablierte Netzwerk integriert werden können. Das Regelwerk hat sich weitestgehend bewährt und sollte nur behutsam weiterentwickelt werden, so dass bei jedem Schritt alle Beteiligten mitgenommen werden und Dissonanzen zwischen den einzelnen Ebenen möglichst vermieden werden. Essenziell für den langfristigen Erfolg des Projektes bleibt weiterhin die verpflichtende Lehrerfortbildung und damit die möglichst einheitliche Weitergabe aller wesentlichen Elemente von Jugend debattiert. Dabei sollten, wo immer es geht, alle Schularten beteiligt sein – aber nur auf freiwilliger Basis durch von der Sache überzeugte Lehrkräfte.

Im Gespräch –
Ausführliche Interviews

Auf ein Wort mit 
Dr. Jan-Jonathan Bock

Der Leiter von Jugend debattiert im Gespräch

Programmleitung: Das Beste, was wir für ein gutes gesellschaftliches Gespräch tun können, ist es, möglichst viele junge Botschafterinnen und Botschafter dieser konstruktiven Konfliktkultur auszubilden, damit sie diese Haltung in ihre jeweilige Lebenswelt hineintragen und sich für die Demokratie starkmachen.

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Wirkt das überhaupt? 

Dr. Walter Schmoll im Gespräch über die wissenschaftliche Evaluation der Initiative

Evaluation: Die zentralste Veränderung war sicherlich die hin zu einem politischen Projekt. Lag der Fokus am Anfang eher auf der Förderung von Sprachkultur und Rhetorik als Schlüsselqualifikation für die Kommunikationsgesellschaft, so ist das Programm mittlerweile in eine viel größere Rolle hineingewachsen. 

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Heute &
Morgen – 

Ausblick

 

»Den Mut und den Willen, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen. Es werden neue Herausforderungen gerade auf junge Menschen zukommen. Da gilt es, ein waches Auge zu haben und dem Format den richtigen Raum auch für Neuerungen zu ermöglichen.«

Martin Vollrath 

 

»Jugend debattiert sollte weiterhin tagesaktuelle Themen aufgreifen, die insbesondere jüngere Menschen bewegen. Auch Kooperationen mit Berufsgruppen, die von dem Meinungsaustausch leben, finde ich wichtig, um die Brücke zur beruflichen Tätigkeit zu schlagen.«

Katharina Bernheim-Engler