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25 Jahre – Die Meilensteine

Ein Blick zurück auf 25 Jahre Debattenkultur

2001

Der Bundespräsident übernimmt Initiative und Schirmherrschaft für Jugend debattiert 

Seit 1999 gab es in Hamburg einen Landeswettbewerb „Streitgespräch - Jugend debattiert“, veranstaltet von der Hamburgischen Bürgerschaft, dem Parlament des Landes Hamburg. 2001 präsentiert die Hertie-Stiftung unter dem Motto „Rhetorik in die Schule! Jugend debattiert“ einen Wettbewerb nach gleichen Regeln für Frankfurt am Main, mit Fortbildungen für Lehrkräfte und Training für Schülerinnen und Schüler. Bundespräsident Johannes Rau schlägt daraufhin vor, Jugend debattiert auf ganz Deutschland auszuweiten.

Johannes Rau, der damalige Bundespräsident, bei seiner Rede während des Bundesfinales Jugend debattiert im Haus des Rundfunks in Berlin am 16. Mai 2004

2002

Auftaktveranstaltung im Schloss Bellevue

Gemeinsam mit der Hertie-Stiftung und der Kultusministerkonferenz der Länder stellt Bundespräsident Johannes Rau am 21. November 2002 im Schloss Bellevue, seinem Berliner Amtssitz, seine Initiative der Öffentlichkeit vor. Kooperationspartner sind die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung Mercator und die Heinz Nixdorf Stiftung.

Zitat: „Junge Menschen sollen lernen, dass man andere überzeugen kann, wenn man die eigene Position gut und gewinnend vorträgt, wenn man begreift, dass Überzeugen nicht Überreden heißt, sondern Zuhören und Antworten.“ 

Johannes Rau, in seiner Ansprache 

2003

I. Bundesfinale „Jugend debattiert“ in Berlin

Rund 16.000 Schülerinnen und Schüler und über 500 Lehrkräfte an 169 Schulen in ganz Deutschland sind beim ersten Durchgang des Bundeswettbewerbs „Jugend debattiert“ dabei. Die Themen des I. Bundesfinales am 15. Juni 2003 lauten "Soll die Ganztagsschule zur Regelschule werden?" und "Sollen sich Eltern das Geschlecht ihrer Kinder aussuchen dürfen?". Die ersten Bundessieger stammen aus Bremen und dem Saarland. 

Zitat: „Als Initiator und Schirmherr von Jugend debattiert wünsche ich mir, dass unser Wettbewerb genau das fördert: sprachlich gewandte und demokratisch couragierte Bürgerinnen und Bürger auszubilden. Ich wünsche mir und uns, dass die Kunst der Debatte als Form des Unterrichts in möglichst vielen Fächern in der Schule immer stärker selbstverständlich wird.“ 

Johannes Rau, in seiner Ansprache 

2004

Zur Europawahl erstmals „Jugend debattiert mit Spitzenkandidaten“

„Jugend debattiert mit Spitzenkandidaten im Rahmen der Juniorwahl“ wird erstmalig durchgeführt – zur Europawahl 2004 in Berlin und zur Landtagswahl 2004 in Brandenburg. Seither sind über 30 Mal Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der im jeweiligen Parlament in Fraktionsstärke vertretenen Parteien mit Landes- und Bundessiegerinnen und -siegern von Jugend debattiert in 1:1-Debatten gegeneinander angetreten.

2005

Erste Jugend debattiert-Wettbewerbe im Ausland: 
Polen und Tschechien

Die EU-Osterweiterung 2004 gibt Anlass, auszuprobieren, ob Jugend debattiert nicht auch im Ausland auf Interesse stößt – in deutscher Sprache, an Schulen mit erweitertem Deutsch-Unterricht. Im Schuljahr 2004/05 startet das Pilotprojekt Jugend debattiert in Polen und Tschechien. Höhepunkt 2005 ist eine Debatte der polnischen Finalistinnen und Finalisten mit Bundespräsident Horst Köhler und dem polnischen Staatspräsidenten Aleksander Kwasniewski im Rahmen des „Deutsch-Polnischen Jahres 2005/2006“ am 1. September 2005 in Danzig.

2006

Lehrerfortbildung Jugend debattiert im Fortbildungsprogramm der Länder

Bevor Jugend debattiert begann, gab es in Deutschland kaum Fortbildungen, auf denen Lehrkräfte hätten lernen können, wie sie das Debattieren unterrichten. 2006 ist es soweit: Die Bundesländer nehmen das Jugend debattiert-Basistraining für Lehrkräfte in eigene Regie. Dazu werden erstmals erfahrene Jugend debattiert-Lehrkräfte in der Hertie-Stiftung als „Lehrer-Trainer Jugend debattiert“ aus- und fortgebildet. Seitdem finden die „Lehrer-Trainer-Ausbildung“ und die „Lehrer-Trainer-Fortbildung“ jährlich statt. 

2007

I. Internationales Finale “Jugend debattiert international” in Prag 

Auch in Estland, Lettland, Litauen und in der Ukraine gibt es inzwischen Jugend debattiert. Bahn frei für das I. Internationale Finale “Jugend debattiert international”, das am 5. Oktober 2007 in Prag stattfindet. Ehrengast ist der damalige Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Das Finalthema lautet: „Soll in der Europäischen Union die Leugnung von Völkermord unter Strafe gestellt werden?“ Der erste Sieger stammt aus Tschechien.

Ebenfalls 2007 erhält „Jugend debattiert international“ das „Europäische Sprachensiegel“, eine Auszeichnung der Europäischen Kommission, die dezentral von den Mitgliedstaaten vergeben wird, in Tschechien von der Nationalen Agentur für Europäische Bildungsprogramme zusammen mit dem tschechischen Schulministerium. Mit dem Sprachensiegel werden jährlich herausragende Projekte und Initiativen aus dem Bereich des Lehrens und Lernens von Fremdsprachen in Europa gewürdigt.

2008

Jugend debattiert erhält die Auszeichnung „Ort im Land der Ideen” 

„Ihr habt gut reden! Beim Bundeswettbewerb Jugend debattiert lernen Schüler Streitkultur.“ Mit diesen Worten erhält Jugend debattiert zum Bundesfinale 2008 die Auszeichnung „Ort im Land der Ideen“, die von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ vergeben wird, einer gemeinsamen Initiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft für ein zukunftsfähiges und weltoffenes Deutschland: „Ideen sind unser wertvollster Rohstoff, ein Garant für eine lebenswerte Zukunft.“

2009

Jugend debattiert wird in die Liste der von der Kultusministerkonferenz empfohlenen bundesweiten Schülerwettbewerbe aufgenommen. 

Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) beschließt am 17. September 2009 Qualitätskriterien für Schülerwettbewerbe. In der Anlage zu diesem Beschluss sind diejenigen Wettbewerbe aufgeführt, die die Qualitätskriterien erfüllen und deshalb von der KMK empfohlen und als unterstützenswert eingestuft werden. Jugend debattiert gehört dazu!

2010

Gründung des Jugend debattiert Alumni e. V.

Am 24. April 2010 wird in Frankfurt am Main der Jugend debattiert Alumni e. V. gegründet. Seit 16 Jahren setzen sich nun ehemalige Bundes- und Landes- und internationale Siegerinnen und Sieger für die Förderung demokratischen Handelns und der Debattierkultur ein, motivieren zur Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Themen und unterstützen den Wettbewerb. 2026 zählt der Verein mehr als 400 Mitglieder aus aller Welt.

2011

Jugend debattiert feiert 10 Jahre! Jubiläumsfinale im Auswärtigen Amt 

10 Jahre Jugend debattiert! Das Bundesfinale 2011 wird als Jubiläumsfinale in Anwesenheit von Bundespräsident Christian Wulff und zahlreichen Ehrengästen im Auswärtigen Amt gefeiert. Erstmals können alle Fans die Veranstaltung auf Youtube mitverfolgen. 

Video-Archivlink 

2012

Erster Wettbewerb “Jugend debattiert in China” in Peking

Gefördert von der Stiftung Mercator und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen findet mit „Jugend debattiert in China“ erstmals ein Jugend debattiert-Wettbewerb außerhalb Europas statt, in deutscher Sprache. Beteiligt sind 11 Schulen in Beijing, Shanghai und Chengdu, die das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz (DSD) anbieten. Das Finale wird am 5. Mai 2012 in Beijing (Peking) ausgetragen. Das Thema der Finaldebatte lautet: „Sollen chinesische Kinder im Kindergarten eine Fremdsprache lernen?“ 

2013

Die Länder übernehmen die Organisation der Landesfinale

Nach den Fortbildungen für Lehrkräfte (2006) übernehmen die sechzehn Bundesländer nun auch die Landesfinale in eigene Regie, die bis dahin von der Hertie-Stiftung organisiert und finanziert worden waren. Vielerorts moderieren erstmals Jugend debattiert-Alumni die Veranstaltungen, die dafür eine spezielle Moderatorenschulung erhalten. 

2014

Jugend debattiert beim Festakt 
„20 Jahre Verfassungsgerichte der fünf neuen Länder“ in Leipzig 

Die Verfassungsgerichte der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen feiern am 3. April 2014 in Leipzig ihr 20-jähriges Bestehen. Das Rahmenprogramm liefert Jugend debattiert: In drei Schaudebatten messen sich Landessieger und Landessiegerinnen aus den genannten Ländern, Verfassungsrichterinnen und Verfassungsrichter amtieren als Jurorinnen und Juroren. Thema der Schlussdebatte mit Beteiligung des Publikums: „Sollen bedeutende Strafprozesse durch Bild- und Tonmedien öffentlich übertragen werden?“ 

2015

Die Parlamente der Länder werden Partner von Jugend debattiert

Die Parlamente der Länder werden Partner von Jugend debattiert, fünfzehn der sechzehn Landesfinale 2015 werden in den Plenarsälen der Landtage ausgetragen, nur im Saarland ist der Plenarsaal zu klein. Hier bleibt der Saarländische Rundfunk Veranstaltungsort. 

2016

I. Internationales Finale “Jugend debattiert in Südamerika” in Chile

Das gab es noch nie! Erstmals kommen Jugendliche aus Argentinien, Brasilien, Chile und Paraguay zu einem gemeinsamen Debattierturnier in deutscher Sprache zusammen. Jugend debattiert gibt es nun auch in Südamerika, getragen von der Zentralstelle für das Auslandschulwesen und der Hertie-Stiftung. 45 Schulen nehmen 2016 daran teil. Abschluss und Höhepunkt ist das Internationale Finale, das am 21. Oktober in Santiago de Chile ausgetragen wurde. Das Thema der Schlussdebatte lautete: „Soll in unseren Ländern wie in Chile bei allgemeinen Wahlen Wahlpflicht durch Wahlrecht ersetzt werden?“ Der erste Sieger stammt aus Brasilien, heute studiert er in Deutschland.

Jugend debattiert in Sprachlerngruppen

Das Pilotprojekt von Jugend debattiert in Sprachlerngruppen findet in Berlin statt. Am Pilotversuch nehmen 12 Lehrkräfte mit 12 Klassen an 9 Schulen teil. An der Unterrichtsreihe sind rund 150 Schülerinnen und Schüler beteiligt. Sprachlerngruppen sind Lerngruppen für Schülerinnen und Schüler, die ohne Deutschkenntnisse nach Deutschland kommen und darum zunächst nur Deutschunterricht erhalten.

2017

Die Aufnahme von Jugend debattiert in ein Verwaltungsabkommen zwischen Bund und Ländern ermöglicht die Bundesförderung ab 2019

Jugend debattiert wird in die Liste der bundesweiten Schüler- und Jugendwettbewerbe aufgenommen, die gemäß der Anlage zum Verwaltungsabkommen über das Zusammenwirken von Bund und Ländern gemäß Artikel 91 b Absatz 2 Grundgesetz gefördert werden. Damit ist der Weg frei für eine Förderung von Jugend debattiert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ab 2019. 

2018

Stadtstaatenwettbewerb “Jugend debattiert in Sprachlerngruppen”

Im November 2018 gibt es erstmals einen länderübergreifenden Wettbewerb „Jugend debattiert in Sprachlerngruppen“, bei dem die Siegerinnen und Sieger der Wettbewerbe in Berlin, Bremen und Hamburg aufeinandertreffen. Die beiden Siegerinnen dieses Wettstreits stammen aus Syrien und Afghanistan. Sprachlerngruppen, auch Vorklassen genannt, sind Lerngruppen für Schülerinnen und Schüler, die ohne Deutschkenntnisse nach Deutschland kommen und darum zunächst nur Deutschunterricht erhalten. Ein Pilotversuch in Berlin 2016 hatte ergeben, dass das Debattieren ihren Spracherwerb besonders fördern kann. 

2019

Erster Wettbewerb „Jugend debattiert in Kalifornien“ in Palo Alto

Zum ersten Mal wird ein Jugend debattiert-Wettbewerb in den Vereinigten Staaten von Amerika ausgetragen. Im ersten Kalifornien-Finale an der Alto International School in Menlo Park (Silicon Valley) stehen sich Schüler und Schülerinnen der Guajome Park Academy aus Vista bei San Diego, der Sprachschule BAKS+ aus Berkeley und der Alto International School gegenüber. Organisiert hat den Wettbewerb in deutscher Sprache die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA).

2020

„Saisonfinale“ hybrid in Hamburg mit Online-Debatten und Jury vor Ort 

Nach dem ersten Landesfinale 2020 schlägt CoViD19 zu. Acht Regionalsieger-Seminare und fünfzehn Landeswettbewerbe müssen leider abgesagt werden. Um dem Wettbewerbsjahr dennoch einen würdigen Abschluss zu geben, findet anstelle des Bundesfinales in Berlin ein „Saisonfinale“ hybrid in Hamburg statt – auf Einladung der Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft. Schülerinnen und Schüler aus acht Bundesländern debattieren live zugeschaltet per Videokonferenz, Alumni aus den anderen acht Ländern amtieren als Jury vor Ort, alles per Live-Stream im Internet übertragen.
Weltweit werden Jugend debattiert-Wettbewerbe durch die Pandemie getroffen. Der Wettbewerb, der als allererster Jugend debattiert-Wettbewerb überhaupt online stattfindet, ist das Stadtfinale in Sankt Petersburg (Russland). Auch das V. Internationale Finale „Jugend debattiert in Südamerika“ findet als Videokonferenz statt, mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus sieben Ländern! 

2021

Wettbewerb auf Distanz

Die Pandemie prägt das gesamte Wettbewerbsjahr. Regionalsieger-Seminare, Landessieger-Seminare und der Bundeswettbewerb werden online beziehungsweise hybrid durchgeführt; auch die Lehrertrainer-Jahresfortbildung findet in hybrider Form statt. Das im Vorjahr entwickelte „Distanz-Curriculum“ bietet dafür die methodische Grundlage. Für die Sieger-Seminare entsteht zudem die Handreichung „Debattieren trainieren online“.

2022

Erweiterung des Curriculums

Mit Debattieren unterrichten II: Grundlagen, Vertiefungs- und Erweiterungsmöglichkeiten erscheint der zweite Band des offiziellen Lehrwerks. Er stellt zentrale Themen systematisch dar – darunter das Verhältnis von Schriftlichkeit und Mündlichkeit, von Debatte und Erörterung, die Sprachförderung, die Leistungsbeurteilung und die Debatte als Prüfungsformat. Ab demselben Jahr werden Lehrertrainerinnen und Lehrertrainer sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Format „Debattieren in schwierigem Umfeld“ geschult: Es vermittelt, wie sich die im Wettbewerb erworbenen Fähigkeiten auch dort anwenden lassen, wo Debatten von Hassrede, Desinformation oder Verschwörungserzählungen belastet sind, sei es im Netz, in der Schule oder in der Familie. 

2023

Stärkere Ausrichtung auf Debattenkultur und Demokratie

Unter der neuen Leitung von Dr. Jan-Jonathan Bock setzt Jugend debattiert einen klareren Schwerpunkt auf das Verhältnis von Debattenkultur und Demokratiebildung. Debattenkultur bleibt das Alleinstellungsmerkmal des Programms, wird aber stärker mit der Frage verknüpft, welche Kompetenzen eine pluralistische Demokratie braucht – und wie das in der Schule Erlernte über sie hinaus wirksam werden kann.

2023

I. Europa-Finalwoche in Berlin

Vom 25. bis 29. September 2023 kommen erstmals Jugendliche aus den europäischen Ländern, in denen Jugend debattiert in deutscher Sprache ausgetragen wird, zu einer gemeinsamen Europa-Finalwoche in Berlin zusammen. Damit erhält neben den bereits etablierten regionalen Finalen – in Mittel- und Osteuropa, in Südamerika, in China und im weiteren Asien sowie in Nordamerika – auch Europa eine eigene Klammer im weltweiten Wettbewerbsgefüge. Ende des Jahres starten zudem die ersten digitalen Juryschulungen für Schulwettbewerbe.

2025

Akademie für Debattenkultur

Mit der Akademie für Debattenkultur entsteht 2025 eine eigene Plattform für die Aus- und Weiterbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Sie schärft das Alleinstellungsmerkmal von Jugend debattiert: die Debattenkultur als Praxis und als Gegenstand. 

2026

Lernplattform und Debattieren als Methode der Demokratieerziehung

Die digitale Lernplattform geht an den Start. Was im „Distanz-Curriculum“ angelegt war, ist nun als zusammenhängendes Unterrichtsangebot verfügbar; ein mit Künstlicher Intelligenz arbeitender Debattier-Bot ist im Entstehen. Im selben Jahr erscheint im Wochenschau Verlag Debattieren als Methode der Demokratieerziehung von Simon Drescher und Tim Wagner, ein zweiteiliges Werk, das Jugend debattiert ausdrücklich in den Zusammenhang einer Demokratiepädagogik stellt.